Vom Postboten zum Hautpflege-Experten

Mein Weg zur professionellen Hautpflege

Heute gelte ich als Hautpflege-Experte und freue mich, dass das Interesse an der Hautpflege für den Mann so enorm gestiegen ist.
Aber dieser Weg war gar nicht vorherbestimmt, denn nach meiner Schule wusste ich erst gar nicht, was ich beruflich machen wollte. Mein Traum war immer Musicaldarsteller zu werden. Verschiedene Aufnahmeprüfungen habe ich dafür absolviert, jedoch hatte ich auch immer Zweifel, ob dieser Beruf wirklich zu mir passt. Ich stehe gern auf der Bühne, tanze und singe gerne, jedoch ist der Beruf auch sehr hart und man muss immer wieder neue Jobs akqurieren.
Daher habe ich ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit besucht, die Postbote als geeigneten Ausbildungsberuf für mich bestimmt hat. Diese dann doch sehr kontrastreiche und solide Alternative bin ich dann tatsächlich angegangen und habe von 2001 bis 2003 eine Ausbildung zur „Fachkraft für Brief- und Frachtverkehr“ – also Postbote oder umgangssprachlich auch gerne mal als Briefträger bezeichnet – absolviert. Für eine doch sehr kommunikative Persönlichkeit wie ich es bin, war dieses Berufsbild dann vielleicht doch nicht sehr zutreffend und Ich hoffe inständig, dass die Agentur für Arbeit mittlerweile ihr Beratungsprogramm optimiert hat.
Nach der Ausbildung folgte erst einmal der Zivildienst, den ich im Franziskus-Hospital in Osnabrück absolviert habe. Zu der Zeit wohnte ich im Schwesternwohnheim und da ich damals schon nicht gern gekocht habe, war es durchaus praktisch dort komplett versorgt zu werden und ich habe bitterliche Tränen geweint, als ich das Wohnheim verlassen musste – wer für mich kocht und mich umsorgt, wird mich halt so schnell nicht wieder los
Osnabrück ist eine Stadt in der viele Speditionen angesiedelt sind. Da ich immer schon gern Dinge organisiert habe, dachte ich mir, dass eine Ausbildung zum Speditionskaufmann vielleicht zu mir passt und habe diese absolviert. Zum Ausgleich zu meinem nicht realisierten Musicaltraum habe ich zwischendurch immer wieder als Modell gearbeitet und teilweise auch an – im Nachgang kann ich es sagen – komischen oder auch peinlichen TV-Formaten teilgenommen.
Durch mein Hobby war mir allerdings auch die Pflege meiner Haut wichtig und so habe ich mich damals schon mit verschiedenen Pflegeprodukten auseinandergesetzt.
Für den passenden Teint meiner Haut hatte ich jedoch auch ein Dauerabo für das Solarium, das ich auch sehr gern besucht habe. Im Nachgang kann ich sehr entschieden sagen, dass es eine Jugendsünde war und meine Haut dadurch leider sehr geschädigt wurde.
Diese Zeit hat jedoch schon mein Interesse für verschiedene Pflegeprodukte geweckt und ich habe mich liebend gern zu unterschiedlichen Produkten und Inhaltsstoffen ausgetauscht.
Das durfte dann 2008 auch Michael erleben, als wir uns in Osnabrück kennengelernt haben. Neben einem Catwalk-Lauf in einer Boutique habe ich ihm nämlich auch die Kosmetik-Abteilung in einem Kaufhaus gezeigt und ihm von Vorteilen der Hyaluronsäure berichtet (ich kann mich daran gar nicht mehr erinnern, aber es war eine bleibende Erinnerung für Michael).
Michael hat nach seinem Studium einen Job in Münster begonnen und so hat mich mein Weg nach Münster geführt. Nachdem ich anfänglich ein Jahr in der Buchhaltung eines Unternehmens gearbeitet habe, wechselte ich in den Vertriebs-Innendienst eines Unternehmens, das Hautpflegeprodukte entwickelt und vertrieben hat. Der direkte Kontakt zu den Kunden war genau das, was zu meinem Naturell passte und mit dem Thema Hautpflege habe ich meine Leidenschaft für mich entdeckt.

Berufsbegleitend zu meinem Job habe ich ein BWL-Studium absolviert und dort gemerkt, dass sich die männlichen Kommilitonen durchaus auch für Hautpflege interessieren und mich häufig angesprochen haben, wie sie ihre Haut denn vernünftig pflegen können.

Durch die Idee ein Kosmetik-Institut nur für den Mann zu eröffnen und die Ausbildung zum Kosmetiker, habe ich noch weitere Facetten der Hautpflege erlebt und durfte noch weiter in das Thema eintauchen.

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich nun beruflich mit der professionellen Pflege der Haut. Es bereitet mir sehr viel Freude auf unterschiedliche Hautbilder eingehen zu können und Tipps aufzuzeigen, wie unser größtes Sinnesorgan optimal gepflegt wird.
Mit meinem Beruf habe ich einerseits ein Thema gefunden, für das in brenne und es ergeben sich auch zwischendurch immer Gelegenheiten, bei denen ich als Hautpflege-Experte angefragt werde

Gepflegte Grüße sendet

Christoph
von den PRACHTBURSCHEN

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